Inglostadt (BS-News) – „Es ist super, dass wir nach 2009 wieder in Ingolstadt sind, das war von der Organisation her die vielleicht beste WM bisher. Auch wenn man sich bei den anderen Teams umhört, wurde das immer wieder erwähnt, die anderen Mannschaften erinnern sich gerne an diese WM zurück.“ Mit einem Augenzwinkern fügte er noch an, dass dies vielleicht kein Vorteil sei, weil deshalb natürlich auch alle wieder mit dabei sein wollen!

Auch die Spieler freuen sich bereits auf den Start am Freitag. Stephan Daschner spielt seine erste Inline-WM, erst vor zwei Jahren entdeckte er die „Rollen“ für sich.  „Ich freue mich auf die Inline-WM. Es ist nicht nur ein gutes Sommertraining, sondern macht einfach unglaublich viel Spaß. Man spielt mit weniger Druck als während der Saison und kann auch das ganze drumherum wesentlich mehr genießen.“ Thomas Greilinger warnt vor den anderen Teams, die sich schon besser vorbereiten konnten: „Viele von den Teams, die hier dabei sind, trainieren schon länger auf dem Boden und haben vor allem die Kufen schon länger mit den Rollen getauscht. Wir müssen versuchen, diese Umstellung möglichst schnell hinzubekommen. Für diejenigen, die sich schon länger vorbereiten konnten ist das aber natürlich schon ein großer Vorteil! Bei uns konnten die meisten erst zwei bis drei Mal mit den Inlinern trainieren!“

Mit Thomas Greilinger, Felix Schütz und Michael Wolf sind gleich drei Eishockey-Nationalspieler im Aufgebot. Greilinger und Schütz waren auch bei der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden dabei, der Einsatz von Michael Wolf ist verletzungsbedingt derzeit noch fraglich.

Im Vorfeld der Weltmeisterschaft bestreitet Deutschland am Mittwoch, den 30.05.2012 um 18 Uhr ein Freundschaftsspiel gegen Neuseeland. Im Anschluss besuchen beide Teams auf Einladung der Brauerei Nordbräu das Ingolstädter Volksfest. Dort gibt die Mannschaft ab 20.30 Uhr eine Autogrammstunde und vielleicht bietet sich den Volksfestbesuchern die Gelegenheit, eine Darbietung der Neuseeländer mit zu erleben, wenn sie den furchterregenden Haka (Kriegstanz der Maori, Ureinwohner Neuseelands) im Festzelt aufführen.

(DEB)