Blinde: Österreicherin Natalija Eder überzeugte beim Leichtathletik-Saison-Auftakt

von cloudmarketing | 10. Mai 2012 | Blindensport | 0 Kommentare

Zagreb (Behindertensport-News.de) – Vor allem Natalija Eder (F12) und Georg Tischler (F54) konnten jetzt zu Saisonbeginn überzeugen.

Eder hatte zwar beim Speerwerfen gegen die Weltrekordhalterin aus Serbien, Tanja Dragic, das Nachsehen, überzeugte aber mit 35,49m (A-Limit für die Paralympics); Dragic siegte mit 37,85m. Mit der Kugel lief es wieder einmal für den Floh unter den Kugelstoßerinnen, überraschend gut. Es siegte zwar die Kroatin Ivankovic (10,34m), aber mit 10,16m stellte Natalija einen neuen Österreichischen Rekord auf und erreichte damit auch das A-Limit für die Paralympics. Beim Weitspringen, zweite „Nebendisziplin“ von ihr, erreichte sie 4,80m. (B-Limit)

Ebenfalls sehr gut lief es für Georg Tischler, er siegte beim Kugelstoßen mit 9,31m (A-Limit) vor dem serbischen Klasseathleten Drazenko Mitrovic (8,90m). Der zweite österreichische Teilnehmer in dieser Klasse war Andreas Gratt, er belegte mit 7,90m Rang 5.

Gratt trat auch beim Speer- und Diskuswerfen an. Mit dem Speer gelang ihm mit einem guten Wurf auf 20,81m Platz 3 (A-Limit für Paralympics) und mit dem Diskus 22,38m (Rang 7) (und B-Limit Paralympics). Andreas war damit nicht vollends zufrieden, gerade im Speerwurf ist mit Sicherheit noch einiges an Potenzial vorhanden.

Ein weiterer Werfer, Bil Marinkovic (F11), trat ebenso wie Gratt bei allen drei Wurfdisziplinen an und hat im Moment noch viel Luft nach oben. Er konzentriert sich seit Monaten auf Grund der Streichung des Speerwurfes für die Klasse F11 aus dem paralympischen Programm, auf Kugel und Diskus. Zwar schleuderte er den Speer auf 47,05m, praktisch ohne Spezialtraining, hatte aber mit dem Diskus (35,40m) (A-Limit) und mit der Kugel (11,49m) (A-Limit) an diesem Wochenende noch seine Mühe.

Robert Mayer (T44) wollte den Wettkampf nützen, um noch eine AQS für London zu schaffen. Leider blieb er beim 200m Lauf knapp dahinter. Die 25,19 sec. (0 m/s) reichten leider genauso nicht, wie die 12,68 sec. (+0,1 m/s) über 100m.

Andreas Jerabek (T42) lief die 100m in 15,58 sec. (+0,1 m/s) und erzielte 4,40m (+1,5 m/s) im Weitsprung.

(ÖBSV)