Köln (Behindertensport-News.de) – Das war die Resonanz der insgesamt sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Alter zwischen acht und 18 Jahren. Die 16-jährige Hanna aus Berlin war erstmals dabei: „Für mich war das Camp ein wunderschönes Erlebnis. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Beim nächsten Mal bin ich auf jeden Fall wieder dabei“. Seit Geburt ist Hanna auf einen Rollstuhl angewiesen und lebt über den Tennissport ihre Sportleidenschaft aus. Neben den Trainingseinheiten war für die jungen Sportler das Miniturnier im Doppel der Höhepunkt der Veranstaltung, denn es wurde unter Turnierbedingungen durchgeführt.

Christine Fehr und Filip Adelmann, die jungen Tennistrainer, haben sich dem Rollitennis-Sport ganz verschrieben und wissen die Kinder mitzureißen. „Trotz unterschiedlicher körperlicher Leistungsstärken gibt es unter den Kindern ein außergewöhnliches Verständnis“, weiß Filip Adelmann die Besonderheit des Rollitennis-Trainings zu beschreiben.

Die Gold-Kraemer-Stiftung lädt vom 9. bis 10. Juni 2012 zum nächsten Rollitennis-Camp im Marienburger Sportclub Köln (MSC) ein. 14 Teilnehmer aus ganz Deutschland im Alter von acht bis 21 Jahren – darunter erstmalig auch erfahrenere Nachwuchsspieler mit Turniererfahrung nehmen daran teil. Der MSC stellt drei Tennisplätze zur Verfügung, so dass das Camp-Training in verschiedenen Leistungsklassen durchgeführt werden kann.

Interessierte Rolli-Kids sind jederzeit herzlich willkommen

Mit den Rollitennis-Kids-Camps bietet die Gold-Kraemer-Stiftung bereits seit 2011 interessierten Kindern die Möglichkeit, den Rollitennis-Sport für sich zu entdecken. Darüber hinaus sind auch junge erfahrene Rollitennis-Spieler herzlich eingeladen, die Camps neben dem Vereinslegen als zusätzliches Trainingsangebot zu nutzen. „Unsere Camps sind etablierte Sportevents für Kinder im Rollstuhl, denn neben Attributen wie Spielfertigkeit und Freude am Wettkampf geht es vor allem um die Stärkung des Selbstvertrauens und um die Persönlichkeitsentwicklung unserer jungen Teilnehmer“, betont Regina Isecke, Sportpädagogin und ehemalige Weltklassetennisspielerin, die Bedeutung der Camps. Bereits 2008 hatte Regina Isecke die Camps ins Leben gerufen, um den Tennissport als Breitensport für Kinder im Rollstuhl zu öffnen. Die Gold-Kraemer-Stiftung baut nun die Campangebote in der Region weiter aus. Interessierte Eltern wenden sich gerne jederzeit an die Sportkoordinatorin der Stiftung.

(DRS)