Frechen (Behindertensport-News.de) – Dazu kamen noch zahlreiche Nachwuchsschwimmer der Vereine aus den Ländern NRW, Berlin, Brandenburg, Thüringen und Halle. Athleten aus insgesamt 16 Nationen nahmen an den Wettkämpfen teil.
In der offenen Klasse – die Wertung erfolgt nach der 1000 Punktetabelle des DBS/Schwimmen – konnten die deutschen Schwimmer 13 Medaillen erringen (4x Gold / 3x Silber / 6x Bronze).
Erfolgreichste Medaillensammlerin war Kirsten Bruhn (S7/SB5 Neumünster), mit 3x Gold und 2x Silber. Über 100 m Rücken erzielte Kirsten Bruhn eine Weltklassezeit, die nur eine halbe Sekunde über den Weltrekord lag. Torben Schmidtke (SB6/SC Potsdam) sicherte sich in seiner Paradedisziplin über 100 m Brust die Goldmedaille.
Maike Naomi Schnittger (S12/Ennigloh) konnte drei Qualifikationszeiten (100, 400 Freistil, 100 Schmetterling) für London erzielen und stellte einen neuen Weltrekord in der nichtparalympischen Disziplin 200m Freistil auf. Sebastian Iwanow (S 6/Leverkusen) schwamm zwei Qualifikationszeiten (50, 100 m Freistil) und Niels Grunenberg (SB 5/Berlin) in seiner Spezialdisziplin über 100 m Brust.
Bisher haben 13 SchwimmerInnen die Qualifikationszeit für die Paralympics in London geschafft.
Weiter Medaillen errangen Sebastian Iwanow (S6/Leverkusen – 1x Silber / 1x Bronze), Niels Grunenberg (SB5/Berlin – 2x Bronze) und einmal ging die Bronzemedaille an Andre Lehman (S14/Potsdam), Daniela Schulte (S11/Berlin), Maike Naomi Schnittger (S 12/Ennigloh).
Christiane Reppe (S9/Berlin) verpasste die Qualifikationsnorm über 400 m Freistil um 1/100 und Julia Kabus (S8/Berlin) ebenfalls über 400 m Freistil um 1/10.
Auch der Nachwuchs zeigte gute Leistungen und Entwicklungsraten. Vincent Koch (S7/Potsdam), Hannes Schürmann (S7/Leverkusen) und Emely Telle (S 13/Weimar) erzielten 600 Punkte und mehr auf ihren Spezialdisziplinen, was sie berechtigt im nächsten Trainings- und Wettkampfjahr den C-Kaderstatus zu erhalten.
(Ute Schinkitz / DBS)
