Erfurt (BS-News) – Denn nahezu kein aktiver Sportler ist in seiner Karriere davor gefeit. Ganz egal, ob auf dem Rasen, im Boxring oder auf der Skipiste. In Mannschaftssportarten wie Fußball überschlagen sich die Meldungen von verletzten Teammitgliedern förmlich jedes Wochenende. Ausfälle müssen bei jedem Spiel kompensiert und in die taktische Aufstellung einkalkuliert werden.
Doch es trifft nicht nur einen Ballack; Schweinsteiger oder Podolski.
Gerade im Amateurbereich ist der Aufschrei groß, wenn einen das Verletzungspech verfolgt.
Wer da keine geeigneten Vorkehrungen getroffen hat, dem kommt die Ausübung seines Hobbys womöglich teuer zu stehen.
Bewertung des Verletzungsrisikos durch die Versicherung
„Es bleibt natürlich jedem sportaffinen Menschen selbst überlassen welche Sportart er für sich entdeckt!“ Darin sind sich alle Versicherungsexperten einig. Eins sollte man dabei jedoch stets im Auge behalten: Das Verletzungsrisiko bei einigen Sportarten ist um ein Vielfaches höher als bei anderen. Wer in den Boxring steigt oder beim Karatetraining die hohe Kunst der Selbstverteidigung beherrschen will, der darf sich nicht wundern, wenn er öfters mal nicht ungeschoren davon kommt.
Im Ernstfall ist schnelle, unbürokratische Hilfe gefragt. Deshalb ist es ratsam neben der gesetzlichen/privaten Krankenversicherung auch noch eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen.
Damit gibt es kein böses Erwachen, vor allem wenn es um die Frage von Selbst- oder Fremdverschulden geht.
Schneller als einem lieb ist, bleibt man sonst auf den Kosten sitzen, wenn die Krankenkassen die Übernahme der Behandlungskosten verweigern.
Allerdings sollte man sich von vornherein im Klaren sein, dass nicht automatisch Zahlungsansprüche bei der Haftpflichtversicherung geltend gemacht werden können.
Bei sehr verletzungsanfälligen Sportarten wie Boxen; Fußball oder diverse Kampfsportarten schließen sie Haftungsansprüche fast immer aus. Schließlich zeigten sich die Sportler damit einverstanden normale Verletzungsrisiken einzugehen.
Die drei wichtigen Versicherungssäulen für Sportler und Sportvereine
Natürlich sollte einen diese Versicherungspolitik jetzt nicht davon abhalten seine Passion in einem Sportverein auszuleben.
Denn generell gibt es immer Möglichkeiten den Schädiger bei grob unsportlichen Verhalten in Regress zu nehmen.
Viel wichtiger sollte das Gesamtpaket sein, mit dem man als Sportler, aber auch als Vereinsmitglied (Vorstand etc.) abgesichert ist.
Dieses Paket sollte sich auf drei Säulen abstützen:
1. Die Sportversicherung des Landessportbundes: Der Landessportbund ist der Zusammenschluss aller Vereine eines Bundeslandes. Er schließt eine Haftpflichtversicherung – Haftpflicht in Gruppenform für sämtliche Vereine ab und springt insbesondere bei schwerwiegenden Verletzungen wie Tod; Invalidität ein, die ein Verein normalerweise nicht stemmen kann.
2. Die Sportversicherung des jeweiligen Vereins: Mit der Haftpflichtversicherung trägt der Verein Sorge für Schadensfälle all seiner haupt- und ehrenamtlichen Mitglieder bei Trainingseinheiten; Wettkämpfen und Vereinsfesten. Zu den Mitgliedern zählen; Trainer; Spieler; Schiedsrichter sowie alle passiven Mitglieder.
3. Die Haftpflichtversicherung – Haftpflicht für Sportler: Unabhängig von der Vereinsabsicherung ist es empfehlenswert, dass jeder aktive Sportler neben der Krankenversicherung auch noch eine private Haftpflichtversicherung abschließen sollte. Somit kann er sämtlichen Schadensereignissen gelassen entgegensehen (dazu zählen ja nicht nur Sportverletzungen, sondern z.B. auch die Beschädigung von Sportgeräten)
Wenn man diese Punkte berücksichtigt, steht einem aufregendem Sportvergnügen nichts mehr im Wege.