Wien (Behindertensport-News.de) – Andreas Preiss (Stmk.) holte sich bei den stehenden Herren die Silbermedaille, ihm gleich tat es sein Kollege Dietmar Dorn (im Bild) bei den sitzenden Herren.  Wiederholt konnte sich Danja Haslacher (S) beweisen, und landete mit einer hervorragenden Leistung ebenfalls auf Platz zwei.

Der Steirer Andreas Preiss holte sich beim  Europacupslalom im italienischen Sestriere den zweiten Platz bei den stehenden Herren. Den Sieg holte sich der junge Russe Bugaev mit zwei sensationellen Läufen. „Ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern wie es auf dem Podest ist. Nach dem ersten Lauf waren wir alle vier innerhalb der gleichen Sekunde und somit wusste ich dass es nur Vollgas gibt. Der junge Alexey ist genial gefahren. Der wird in Zukunft schwer zu biegen sein. Ich selbst hatte zwar auch einen Fehler, jedoch erging es denn anderen wohl gleich, sodass ich mich sehr über den zweiten Platz freue.“, so Preiss nach der Siegerehrung.

Ebenfalls erfolgreich bei den sitzenden Herren konnte sich Dietmar Dorn behaupten. Bereits nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei liegend sicherte er sich mit einem soliden Lauf den zweiten Platz. „Ich wusste der erste Lauf war in Ordnung. Ich habe meine gute Nummer voll ausgenutzt und bin Thomas Nolte sehr nahe gekommen. Allerdings wusste ich das Franz Hanfstingl (beide GER) auf jeden Fall voll angreifen wird und mein Vorsprung somit nicht gerade viel ist. Am Ende ist sich mit knapp zwei zehntel Sekunden Vorsprung der zweite Platz ausgegangen und ich bin froh darüber. Morgen werden wir wieder angreifen und wer weiß, vielleicht stehen ja zwei Österreicher am Podest.“, scherzte Dorn angriffsfreudig.

Danja Haslacher schaffte es ebenfalls zum Dritten mal hier in Sestriere aufs Podest. Neun zehntel Sekunden vor der Lokalmathadorin Corradini Melania sicherte sie sich Platz zwei.

Trainerin Daniela Mandler: „Also bei Danja merkt man wie hart sie diesen Sommer und Herbst trainiert hat. Es kommt nicht von irgendwo her, dass Sie nun wieder vorne mitfahren kann. Wir sind stolz auf Sie, denn wir haben immer an Sie geglaubt. Auch Maximilian Wilfling (Unterarm/TIR) hat mit seiner heutigen Leistung das Ticket für den Slalomweltcup geholt. Etwas schade war es jedoch erneut für unseren sehbehinderten Prettner Christoph, der auf Platz Zwei liegend disqualifiziert wurde, da er einfädelte. Aber morgen gibt´s ja die nächste Chance, bevor es weiter nach Abtenau zum nächsten Europacup geht.“ Auch der News Anzeiger berichtet ausführlicher drüber!

(ÖBSV)