Essen (Behindertensport-News.de) – Nachdem in den letzten Jahren vereinzelnd Rollstuhlfahrer in unser Schulleben Einzug nahmen, wurde der Rollstuhl als Fortbewegungsmittel für Menschen mit Behinderung vielen Schülern ein alltägliches Bild. Dass aber unter unseren Rollstuhlfahrern auch hochtalentierte Sportler sind, die in ihrer Freizeit u.a. Rollstuhlbasketball oder Rollstuhlrugby spielen, wußten bis heute nur wenige.

Um einen kurzen Einblick in den Alltag eines Rollstuhlfahrers zu bekommen, versuchten wir Sportlehrer in den Sommerferien das Unmögliche möglich zu machen. Umso größer war die Vorfreude der ausgewählten Klassen, am Projekt „Rollstuhlsport macht Schule“ mit Frau Herzog von den Rollikids am 21.11.2011 teilnehmen zu dürfen, und alle waren gespannt darauf, wie man im Rollstuhl Basketball spielt.

Ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis, so die Aussage vieler Schüler, mit dem Wunsch, solche Aktionen künftig öfter in der Schule durchzuführen. Für den tollen Tag bedanken wir uns ganz herzlich bei Frau Herzog und Herrn Mertens.

Den Schlusssatz hat ein Schüler: „Durch diese neue Erfahrung habe ich jede Menge neue Eindrücke und Erlebnisse gewinnen können. Ich weiss jetzt, wie es sich anfühlt im Rollstuhl zu sitzen und dazu noch Basketball zu spielen. Im Rollstuhl Basketball zu spielen macht auch viel mehr Spaß als normal, weil es doch etwas besonderes ist und es einen fasziniert. Ich habe auch gemerkt, dass die Menschen, die im Rollstuhl sitzen, es gar nicht so einfach haben wie wir denken. Sie müssen nämlich Ihre körperliche und dazu noch seelische Kraft anwenden, um in ihrem Leben voranzukommen.“

(Stephan Schäfer / DRS)