Erfurt (BS-News.de) – Dies ist sicherlich eine schwierige Entscheidung, da beide Varianten ihre eigenen Vor – und Nachteile haben.
Begonnen bei der Haltbarkeit der beiden Rasenflächen zeigt sich, dass der Naturrasen im Gegensatz zum Kunstrasen eine uneingeschränkte Haltbarkeit aufweist, denn dieser kann im Rahmen der Pflege durch Nachsaat des Rasenpflegers immer wieder verjüngt werden. Der Kunstrasen hingegen hat nur eine Haltbarkeit von zehn bis 20 Jahren. Hier allerdings fällt keine ständige Rasenpflege an. Wobei man bei den Naturrasen allerdings wissen sollte, dass dieser gerade im Sommer regelmässig gewässert werden muss und das belastet natürlich wieder die Kleinkläranlagen.
Bei beiden Rasenvarianten kommt es zu Nutzungseinschränkungen. Der Kunstrasen ist nur bei Frost und Schnee eingeschränkt nutzbar. Ansonsten kann er das ganze Jahr bespielt werden. Der einfache Grund dafür ist, dass es bei einer Schneeräumung zu leichten Markierungsverschiebungen auf dem Platz führen kann. Aus diesem Grund ist der Platz bei Frost und Schnee zu sperren.
Selbiges gilt für den Naturrasen, der jedoch zusätzlich auch bei Nässe gesperrt werden sollte.
Auch die Nutzungsdauer der Rasenflächen ist bei dem Kunstrasen und dem Naturrasen unterschiedlich.
Im Winter ist der Naturrasen aufgrund der nötigen Schonung nur 90 Minuten zu bespielen. In den übrigen drei Jahreszeiten ist der Naturrasen 180 Minuten bespielbar. Dies ergibt eine jährliche Gesamtnutzung von ca. 1000 Nutzungsstunden.
Der Kunstrasen hingegen ist fast uneingeschränkt bespielbar. Es ist lediglich bei einer Nutzungsdauer von 2000 oder mehr Stunden im Jahr Vorsicht geboten. Jedoch werden bei einem 5 – stündigen Trainingsbetrieb am Tag bei weitem keine 2000 oder mehr Nutzungsstunden erreicht.
Zusätzlich lässt sich sagen, dass Naturrasen Staub bindet und schädigende Stoffe absorbiert. Dies ist beim Kunstrasen keineswegs der Fall, da Kunstrasen aus totem Material besteht.
Naturrasen und Fußball verbinden miteinander und der Naturrasen macht einen Teil den Sports aus.
Kunstrasen sollte von den Sportlern deshalb vielmehr als Alternative und nicht als bessere Variante angesehen werden.