Erfurt (Behindertensport-News.de) – Jeder heranwachsende Fußballspieler durchläuft die E-Jugend innerhalb von zwei Jahren. Im ersten Jahr zählt jeder Spiele dabei zum jüngeren Jahrgang, während man im zweiten Spieljahr der E-Jugend zum älteren Jahrgang gehört. Die E-Jugend ist in der Entwicklung eines jeden Fußballspielers von großer Bedeutung, denn sie ist die letzte Vorbereitung auf die D-Jugend, welche im Rahmen des Regelwerks und des Spielaufbaus einiges ändert. 

Bis zur E-Jugend spielen die Jungen und Mädchen nämlich noch ohne die Abseitsregel, auf kleine Tore und lediglich mit 7 statt mit 11 Spielern und Spielerinnen pro Mannschaft. Es gibt zwar auch Verbände, welche ihre Jugendmannschaften auch in der D-Jugend noch auf Kleinfeld spielen lassen, dennoch ist die D-Jugend für viele Ex-E-Jugend Spieler und Spielerinnen eine große Umstellung. 

Die Halbzeitlänge in der E-Jugend beläuft sich nach dem Regelwerk des deutschen Fußballbundes auf jeweils 25 Minuten, sodass ein Fußball E-Jugend Spiel eine Gesamtlänge von 50 Minuten zuzüglich möglicher Nachspielzeit hat. Auch dies ändert sich mit dem Wechsel in die D-Jugend, denn hier werden laut Regelwerk bereits zwei mal 30 Minuten gespielt. Was die Lerninhalte während der E-Jugend angeht, so kommt es natürlich viel auf die jeweiligen Trainer an, dennoch sind die Trainingsschwerpunkte in der Regel Technik, Torschuss, Passspiel sowie Sprint- und Ausdauertraining. Kinder in den Alter spielen natürlich auch noch gerne mit Playmobil.

Ob es schon ein spezielles Taktiktraining gibt, dass hängt stets vom Trainer ab und von der jeweiligen Ansichtsweise in wie fern ein E-Jugend Spiel bereits von Taktik geprägt ist. Die noch jungen und formbaren Spieler und Spielerinnen sollen in der E-Jugend weiterhin natürlich auch lernen als Mannschaft zu agieren und bei Sieg oder Niederlage stets zusammen zu halten. 

Da die E-Jugend nach der F-Jugend in der Regel erst die zweite Station eines jeden Spielers ist, hat jeder Spieler für sich selbst natürlich auch noch die Aufgabe sich für eine bestimmte Position oder zumindest zwischen Defensive und Offensive zu entscheiden. Häufig trifft diese Entscheidungen zwar der Trainer, dennoch sollten auch die heranwachsenden Spieler und Spielerinnen sich darüber Gedanken machen, ob sie lieber im Tor, in der Abwehr, im Mittelfeld oder Sturm spielen.