Erfurt (BS-News) – Bevor es aber dazu kommt Geld zu verdienen bzw. sich als „Kicker“ zu etablieren, muss erst einmal das „Handwerk“ dazu erlernt werden.
Damit es nicht zu größeren Ungereimtheiten im Fussball kommt, wie etwa ein Spiel, in dem 13-Jährige gegen Erwachsene antreten müssen, gibt es eine Klasseneinteilung (G-A Junioren, von jung nach Alt). Es gelten für Mädchen wie für Jungen die gleichen Regularien diesbezüglich.
Die D-Junioren haben in einer Spielzeit das 11. Lebensjahr vollendet, das 13. jedoch nicht vollendet. In dieser Jugendklasse geht für viele Kinder das Erlernen des Fussballspielens erst so richtig los.
Die Vorgaben des DfB besagen, dass im D-Juniorenbereich die Spielzeit 2 * 30 Minuten beträgt. Gespielt wird dabei auf einem kleineren, sogenannten „modifizierten Spielfeld“. Hierbei wird von Strafraumgrenze zu Strafraumgrenze gespielt oder man spielt auf dem klassischen „Kleinfeld“, also von Seiten-Aus-Linie zu Seiten-Aus-Linie innerhalb einer Spielfeldhälfte (Ausnahmeregelung bis 2011/2012 Großfeld erlaubt).
Dies ändert sich im C-Juniorenbereich und bis dahin spielen Kinder in dem Alter gerne auch noch mit Spielzeug.
Hierbei ist zu beachten, dass das Mindestmaß des Spielfeldes 54 Meter Seitenlänge und 35 Meter Breite betragen muss.
Des Weiteren wird im D-Juniorenbereich nicht auf die Großfeld-Tore gespielt, sondern auf die sogenannten „5-Meter-Tore“. Diese sind 2 Meter hoch und 5 Meter breit. Aus Sicherheitsgründen müssen die Tore grds. mit Haken in der Erde fixiert werden (starker Wind kann diese Tore zum Umkippen bringen).
Außerdem treten die Mannschaften regulär mit je 6 Feldspielern und je einem Torwart gegeneinander an. Die Abseitsregelung findet hier keine Anwendung und gespielt wird mit einem Fussball der Größe 4. Da es sich in dieser Spielklasse noch um Kinder handelt, wird vielerorts die Rote Karte des Schiedsrichters nicht mit aufs Spielfeld genommen, Verwarnungen und Zeitstrafen können jedoch ausgesprochen werden.