Bad Kreuznach (Behindertensport-News.de) – Dr. Karl Quade, Vizepräsident Leistungssport DBS unterzeichnete mit Olympiastützpunktleiter Steffen Oberst die Kooperationsvereinbarung zur Betreuung der Kaderathleten.

„Dass wir hier in Bad Kreuznach den Paralympischen Trainingsstützpunkt Boccia eröffnen, ist in erster Linie das Verdienst der Sportlerinnen und Sportler“, stellte Karin Augustin, Präsidentin des Landessportbundes, anlässlich der offiziellen Überreichung der Anerkennungsurkunde fest. Mit Augustin waren Karl Peter Bruch, Präsident des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes (BSV), Staatssekretär Jürgen Häfner und OB Dr. Heike Kaster-Meurer, Sozial- und Sportdezernentin Martina Hassel sowie die Landtagsabgeordneten Julia Klöckner (CDU) und Carsten Pörksen (SPD) Ehrengäste der Veranstaltung in der Theodor-Fliedner-Halle, die auch den Auftakt zu den achten Deutschen Meisterschaften bildete.

Dr. Karl Quade betonte, dass Bad Kreuznach optimal die nicht unerheblichen Anforderungen für die Anerkennung als Paralympischer Trainingsstützpunkt erfülle. Dazu gehört, dass die Theodor-Fliedner-Halle als barrierefreie Trainingsstätte zudem die einzige Halle in Deutschland mit fest markierten Bocciafeldern ist, die Präsenz des Bundestrainers vor Ort, die Serviceleistungen des Olympiastützpunktes (OSP) und des sportmedizinischen Untersuchungszentrums in direkter räumlicher Nähe sowie die behindertengerechten Unterkünfte auf dem Gelände der Kreuznacher Diakonie.

Die Kooperationsvereinbarung, die Oberst und Quade anlässlich der Eröffnung unterzeichneten, umfasst das OSP-Leistungsspektrum zur Förderung talentierter Nachwuchsathleten und zur Heranführung der Kaderathleten Boccia an die Weltspitze wie sportmedizinische Belastbarkeitsuntersuchungen, physiotherapeutischer Service, biomechanische Analysen der Handicapstruktur und soziales Umfeldmanagement.

 

(DBS)