Duisburg (Behindertensport-News.de) – Doch letztendlich spielten die Lichtenberger die Partie souverän zu Ende und krönten damit einen Spieltag, an dem sie sich schon früh als ernsthafter Titelkandidat herauskristallisiert hatten.
Im Viertelfinale setzten sich die Berliner gegen den Vorjahresmeister Reha-Werkstatt Oberrad auf Frankfurt/Main durch, im Halbfinale besiegten sie die Überraschungsmannschaft des Turniers, die Hannoverschen Werkstätten. Aber auch Stralsund ging mit breiter Brust ins Finale, war die Mannschaft doch als einzige im Turnier Verlustpunktfrei geblieben und mit fünf Siegen in Folge ins Endspiel eingezogen. Zudem hatten sie im Finale den Meister von 2009, die Recklinghäuser Werkstätten besiegt.
Den Meisterpokal erhielten die Fußballer aus der Hauptstadt dann aus den Händen der ehemaligen Bundestrainerin der Frauen-Fußballnationalmannschaft Tina Theune. Mit großem Jubel und riesiger Begeisterung feierten Spieler und Trainer den Triumph, auf den alle gemeinsam lange hingearbeitet haben.
Vor dem Finale auf dem Hauptfeld der Sportschule hatte das Spiel um Platz drei stattgefunden. Darin besiegte die Mannschaft der Recklinghäuser Werkstätten die Überraschungsmannschaft des Turniers, die Hannoverschen Werkstätten. Auch wenn beide Teams enttäuscht waren, dass sie das Endspiel verpasst hatten, war das Erreichen des kleinen Finals für beide Teams ein großer Erfolg. Immerhin war Recklinghausen im vergangenen Jahr nicht in Duisburg am Start. Das Team aus Hannover feierte 2011 seine Premiere bei der Deutschen Fußball-Meisterschaft.
(DBS)