Moskau (BS-Sport) – Auf der offiziellen Formel-1-Rennstrecke kämpft Ferrari um den höchsten Podiumsplatz – mit Fahrer Fernando Alonso als seinem grössten Trumpf. In Moskau stellte Ferrari die technischen Fähigkeiten seiner Autos unter Beweis.
Ferraris Präsenz beim Bavaria City Racing in Moskau machte diese Ausgabe zu einem ganz besonderen Ereignis. Doch auch Ex-Weltmeister Jenson Button (Vodafone McLaren Mercedes) und Karun Chandhok (Team Lotus) bescherten den Moskauern, die sich rund um die Rennstrecke unter den Mauern des Kreml versammelt hatten, einen aufregenden Nachmittag. Mehr als 300.000 Motorsportfans säumten die Strassen von Moskau, um die Fahrer anzufeuern.
Als Mitinitiator blickt Bavaria wieder auf eine sehr erfolgreiche Veranstaltung zurück. Peer Swinkels, Vorstandsmitglied von Bavaria, erklärt: „Während der letzten Jahre avancierte das Bavaria City Racing in Moskau zu einer äusserst beliebten Veranstaltung bei der Moskauer Bevölkerung. Gleichzeitig entwickelte es sich zu einer angesehenen Plattform für die Grössen des Motorsports. Das Rennen hat der Formel 1 in Russland wieder zu Ansehen und Bekanntheit verholfen. Der Grand Prix wird nun ab dem Jahr 2014 auch in Russland stattfinden.“ Swinkels sagte weiterhin: „Bavaria ist natürlich sehr stolz darauf, es geschafft zu haben, Ferrari in diesem Jahr nach Moskau zu holen. Ferrari ist und bleibt die „Crème de la Crème“ des Motorsports. Die Teilnahme von Ferrari lässt die vierte Veranstaltung des Bavaria City Racing in Moskau zur sensationellsten Veranstaltung aller Zeiten werden.“
Dem Publikum wurde eine wahrhafte Renn-Show geboten. Die Rennwagen liessen zunächst nach den starken Regenfällen das Wasser hochspritzen. Später hatten die Zuschauer die Gelegenheit, die Show noch einmal zu sehen – dieses Mal jedoch aus einer sonnigen Perspektive.
Im Auftrag von Ferrari fuhr Fisichella sein Auto durch die Strassen von Moskau. „Es ist eine tolle Strecke mit dem Kreml und dem Roten Platz im Hintergrund. Die regnerischen Verhältnisse forderten von den Fahrern höchsten Einsatz und verwandelten die Rennvorstellung in eine atemberaubende Show“, sagte Fisichella. „Die Menge tobte und das ist genau das, worum es hier geht“.
(APA OTS)
