Mönchengladbach (BS-News) – Birgit Prinz ist mit ihren 33 Jahren bereits zig-fache Europameisterin und hat zwei Weltmeistertitel gewonnen. Über 200 Länderspiele hat Prinz bereits für Deutschland bestreiten. Im Moment ist sie nicht in der optimalen Form. 2010 und 2011 sind ihr für Deutschland nur ganz wenige Tore gelungen. Die Diskussion um den Einsatz Prinz’s entfache an den Stammtischen und an den Arbeitspätzen sowie in sozialen Netzwerken riesige Diskussionen. Vielleicht auch ein wenig zum Schutz von Birgit Prinz hat sich die Bundestrainerin für die Start-Elf mit Inka Grings entschieden, vielleicht mit einem Joker Birgit Prinz in der zweiten Hälfte, der als mgl. Einwechselspielerin Kraft, Energie und positive Eindrücke gewinnen kann. Denn in der Turnierfolge ist davon auszugehen, dass man auf die Erfahrung der mehrfachen Weltfußballerin aus Frankfurt nicht verzichten kann und sollte.

Auf ihren Einsatz in der Startelf gg. Frankreich verzichten muss auch Kim Kulig, die mit Simone Laudehr im Mittelfeld normalerweise den Motor spielt. Da beide mit gelben Karten belastet sind, die erst nach einer Viertelfinal-Begegnung gelöscht werden, hatte die Bundestrainer sich gegen die Neu-Frankfurterin Kulig entschieden. Eine mögliche Wechseloption könnte hier also der Switch der beiden Mittelfeldakteurinen untereinander sein. Für Kulig steht Lena Gössling erstmals bei dieser WM auf dem Spielfeld.