Berlin (Behindertensport-News.de) – Unter dem Logo der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ)“, das am rechten Rand der Homepage www.bsberlin.de zu sehen ist, wird über alle 10 geforderten Punkte einheitlich und umfassend informiert: dazu gehören ganz selbstverständlich der aktuellste Kassenbericht, der über alle jährlichen Einnahmen und Ausgaben des BSB informiert, sowie der vollständige Kassenprüfbericht. „Aus der Statistik der BSB-Internetseite geht hervor, dass bei über 300.000 Clicks in den letzten 12 Monaten
ca. 4.000 Nutzer die Transparenzseite aufgerufen haben. Alle Reaktionen waren bisher einhellig positiv“, so Klaas Brose, Geschäftsführer des BSB.
Obwohl, oder gerade weil der Gesetzgeber bisher keinen Mindest-Transparenz-Standard für den „Dritten Sektor“ festgelegt hat, wurde die „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ von Transparency Deutschland und zahlreichen großen Verbänden aus dem gemeinnützigen Sektor 2010 ins Leben gerufen. Alle mittlerweile 160 Unter-zeichner der Initiative verpflichten sich freiwillig, in zehn präzise definierten Punkten offen zu legen, welche Ziele die Organisation genau anstrebt, woher die Mittel stam-men, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungen darüber trifft.
„Es ist erstaunlich, dass, obwohl die Teilnahme an der ITZ kostenfrei und wenig auf-wendig ist, bisher keine weiteren Sportvereine außer dem BSB sich zu mehr Transpa-renz verpflichtet haben“, wundert sich Brose.
Präsidiumsmitglied Stefan Schenck, auf dessen Anregung hin der BSB sich als Erstun-terzeichner der Initiative angeschlossen hatte, beschreibt die Vorteile für transparente Vereine: „Natürlich gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Transparenz und erfolgreichem Fundraising. Nachdem private Spender, Sponsoren aus der Wirtschaft und öffentliche Zuwendungsgeber durch Spendenskandale in den letzten Jahren immer wieder verunsichert wurden, honorieren sie transparentes Handeln heute doppelt. Die ITZ schafft Vertrauen – das wichtigste Gut im Ringen um die Gunst der gegen-wärtigen und zukünftigen Geldgeber.“
(BSB)