Frechen (Behindertensport-News.de) – Unter den rund 1200 Teilnehmern traten 90 Kinder und Jugendliche mit Behinderung an, um das Deutsche Sportabzeichen mit nach Hause zu nehmen.
Holger Nikelis und Jochen Wollmert, beide Paralympic-Sieger im Tischtennis und Aktivensprecher im Behindertensport, nannten dies eine beachtliche Anzahl.
Damit sich in Zukunft noch mehr Menschen mit Behinderung an den „Fitnessorden für alle“ heranwagen, arbeitet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zusammen mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) an einer Reform des beliebten Sportabzeichens.
Friedhelm Julius Beucher, Präsident des DBS: „Der DBS war in die Reform des Sportabzeichens von Anfang an involviert und hat an vielen Punkten die besonderen Belange von Menschen mit Behinderung deutlich gemacht. Hier sind wir auf einem guten Weg. Der heutige Tag hat einmal mehr gezeigt, wie reibungslos und harmonisch der Sport von Menschen mit und ohne Behinderung ablaufen kann. Ein schönes Beispiel für Inklusion.“
Um zu zeigen, wie schön das Kräftemessen sein kann, traten bei einem 50-Meter-Sprint der Leichtathlet und olympische Silbermedaillenträger Frank Busemann, der Tischtennisspieler und Paralympicteilnehmer Jochen Wollmert, der sportliche Bürgermeister von Olpe, Horst Müller und das DOSB-Maskottchen gegeneinander an. Über den Gewinner darf spekuliert werden.
(Quelle DBS)
