Erfurt (BS-News) – Das Maß aller Dinge ist in dieser Spielzeit der THW Kiel, der unangefochten und unbesiegt die Tabelle mit 58:0 Punkten anführt. Erster Verfolger, was die Situation nicht richtig beschreibt, ist die SG Flensburg – Handewitt mit 49:11 Punkten. Dazu muss gesagt werden, dass der THW Kiel noch ein Spiel weniger ausgetragen hat. Der erste Tabellenplatz ist den Kielern somit bis zum 34. Spieltag nicht mehr zu nehmen.
Auf Platz drei folgen die Füchse Berlin mit 46:14 Punkten.
Etwas mehr Spannung bietet da schon der Abstiegskampf. Für die Eintracht Hildesheim ist die 1. Bundesliga wohl eine Nummer zu groß gewesen. Mit 4:56 Punkten tristet die Eintracht ein einsames Dasein am Tabellenende. Schon jetzt gibt es keine Chance mehr darauf, auch nächstes Jahr noch in der Eliteliga spielen zu dürfen. Der TSV Hannover-Burgdorf, die TV Großwallstadt, HBW Balingen-Weilstetten, die HSG Wetzlar, der Bergische HC und der TV 05/07 Hüttenberg müssen und sollten jedoch noch einige Punkte im Saisonfinale einsammeln, um auch in der nächsten Spielzeit erstklassig zu vertreten zu sein.
Nahezu alle anderen Entscheidungen sind gefallen. Neben dem THW Kiel werden im nächsten Jahr noch die SG Flensburg-Handewitt, die Füchse Berlin, der HSV Hamburg und die Rhein-Neckar Löwen den deutschen Handball im internationalen Geschäft vertreten.
Da viele Entscheidungen bereits gefallen sind, wird es gespannt sein zu sehen, wie sich die Mannschaften in den kommenden Spielen präsentieren, für die die Saison praktisch gelaufen ist. Sicherlich will sich kein Team Wettbewerbsverzehrung vorwerfen lassen, aber es wird sich zeigen, ob diese Mannschaften die Spannung und Konzentration hochhalten können.
In der Rangliste der besten Torschützen führt übrigens Uwe Gensheimer mit seinen Handballschuhen von den Rhein-Neckar Löwen mit 226 Treffern vor Hans Lindberg vom HSV Hamburg, welcher 208 Treffer erzielt hat.
