Nürnberg (Behindertensport-News.de) – Vom 17. bis 18. Juni traf sich die in diesem Jahr vom DBSJ-Vorstand eingesetzte Kommission erstmals. Ziel der Arbeit dieses Gremiums ist, die vielfältigen Lehrgänge, die die DBSJ jedes Jahr anbietet, in ein überschaubares Konzept zu formen, es einheitlich nach außen zu präsentieren und dadurch mehr Öffentlichkeit und Nachhaltigkeit zu erreichen.
Hierzu wird derzeit ein Plan vorbereitet, der den Lehrgangsbereich der DBSJ auf vier Säulen stellt. Ein erstes Grobkonzept hierzu ist den Landesverbänden im Verlauf der Sitzung des Jugend-Hauptausschusses vorgestellt worden und fand entsprechende Zustimmung.
In der Kommission sitzen mit Manuela Langhof-Menth, Christiane Singhammer (beide Bayern) und Stephan Günschmann (Sachsen-Anhalt) Personen, die eine gute Mischung an Erfahrung aus der unterschiedlichen Bereichen der Jugendarbeit repräsentieren. Komplettiert wird die Kommission von Vorstandsseite mit Lars Pickardt (NRW).
„Im Bereich Sportliche Jugendbildung, Nachwuchsgewinnung und Talentsichtung sind wir derzeit sehr gut positioniert und können den DBS-Abteilungen/Fachbereichen jedes Jahr rund 30.000 € an zusätzliche Lehrgangsmitteln, neben dem normalen DBSJ Haushalt, zur Verfügung stellen“ so Detlev Lütkehoff, Jugendsekretär des DBS.
Im Themenbereich „Schule“ gibt es durch Projekte wie JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS gute Ansätze. Hier gilt es aber nun weiterzudenken und zu entwickeln, insbesondere im Bereich der Lehrerfortbildung.
Zudem wird das Thema „Soziale Talente“ groß geschrieben. „Wir brauchen nicht nur im sportlichen Bereich Nachwuchs, sondern gerade und insbesondere auch im Ehrenamt. Wenn niemand mehr in den Strukturen arbeitet oder Wettkämpfe organisiert, dann nützen uns auch die besten Talente, Trainer und Ksrampfrichter nichts. Wir müssen in allen Bereichen gut aufgestellt sein“ so der Vorsitzende der DBSJ – Norbert Fleischmann. In einem ersten Schritt wird derzeit (auch auf Wunsch der Landesverbände hin) ein Lehrgang konzeptioniert, in welchem erste organisatorische Grundlagen erlernt und dann auch direkt in der Praxis an einem konkreten Projekt erlernt, angewandt und umgesetzt werden können.
„Wobei uns hier wichtig ist, dass wir motivierten Jugendlichen einen ersten Einblick in die ehrenamtliche Veranstaltungsorganisation verschaffen und ihnen ein bisschen Handwerkszeug mitgeben, um dann damit auf Landesebene oder in einer Abteilung weitere Erfahrungen zu sammeln“ so Lars Pickardt.
Zudem sind mögliche Kooperationen mit anderen Jugendverbänden im Sport angesprochen und hierzu erste Ideen entwickelt worden. Gerade im Hinblick auf das anstehende Jugendevent der Deutschen Sportjugend in dieser Woche, wo sich ja Möglichkeiten für erste Gespräche bieten.
(DBS)

