IDM Berlin 2012: Deutsche belegen Spitzenstellung im paralympischen Schwimmsport

von cloudmarketing | 3. Juli 2012 | Behindertensport | 0 Kommentare

Berlin (Behindertensport-News.de) – Eine Standortbestimmung für die Paralympics in London waren die 26. Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten, die vom 28. Juni bis 1. Juli 2012 zum dreizehnten Mal in Folge in Berlin stattfanden.

496 Teilnehmer aus 133 Vereinen und Verbänden, die aus 42 Nationen angereist waren, erzielten bei 2.533 Starts insgesamt 28 Welt-, 12 Europa- und 2 Amerikarekorde.

Aus Deutschland nahmen 159 Aktive aus 71 Vereinen teil und schwammen in den vergangenen 4 Tagen 6 Weltrekorde und einen Europarekord.

Aus Berliner Sicht waren die zwei Weltrekorde von Daniela Schulte über 800m Freistil und 200m Rücken sowie der Weltrekord von Niels Grunenberg über 200m Brust höchst erfreulich. Womit das Berliner Schwimmteam/PSC Berlin um das Trainerteam Matthias Ulm, Maik Zeh und Philipp Semechin mit insgesamt 70 Medaillen (25 x Gold, 23 x Silber und 22 x Bronze) seine Spitzenstellung im paralympischen Schwimmsport in Deutschland unterstrichen hat.

Weitere Weltrekorde erzielten die künftige Berlinerin Kirsten Bruhn über 50m Rücken, Sebastian Iwanow vom Berliner Schwimmteam/TSV Bayer 04 Leverkusen über 50m Rücken und Torben Schmidtke vom SC Potsdam über 200m Brust. Der Europarekord über 100m Brust von Elena Krawzow vom BVSV Nürnberg rundet den insgesamt sehr guten Auftritt der Deutschen ab.

Auf dem Weg nach London 2012 schlossen die Internationalen Deutschen Meisterschaften der Schwimmer von Berlin auch den nationalen Nominierungsprozess ab. 19 von insgesamt 21 Slots (Startplätze für das Deutsche Team) sind abschließend vergeben worden, da die internen Normen erreicht werden konnten. Für die restlichen 2 vorhandenen Startplätze kommen noch 3 Aktive in Frage. Eine schwierige Aufgabe für die Bundestrainerin Ute Schinkitz, die sich abschließend rundweg positiv zum Leistungsniveau ihres Schwimmkaders und auch zur Veranstaltung von Berlin äußerte.

(DRS)