Erfurt (BS-News) – Nachdem diese beiden Mannschaften die spanischen Favoriten, Real Madrid und FC Barcelona, im Halbfinale überraschend ausgeschaltet haben, treffen sie nun im Finale in München aufeinander. Zum ersten Mal spielt ein Team in der Champions League das Finale im eigenen Stadion. Die Allianz-Arena soll , nach Willen der UEFA, aber nicht in Rot und Blau erstrahlen, sondern in Türkis-Grün.
Leider bekommt jedes Team nur jeweils 17.500 Eintrittskarten. Nach dem UEFA-Schlüssel ist das nun einmal so vorgesehen. Deshalb kann man auch nicht von einem echten Heimspiel sprechen, die Bayern spielen aber dennoch im eigenen Stadion, was sicherlich von Vorteil sein wird. Wie bekannt wurde, bleiben auch die Gelb-Sperren für beide Teams bestehen. Anders als bei der Welt-und Europameisterschaft, wo die gelben Karten nach dem Viertelfinale verfallen, gelten die Sperren auch mindestens noch in den nächsten drei Jahren für die euorpäischen Pokalwettbewerbe. Somit muss der FC Bayern München im Finale auf Holger Badstuber, Davis Alaba und Luiz Gustavo verzichten, während beim FC Chelsea Raul Meireles, Ramires und Branislav Ivanovic fehlen werden. Zusätzlich ist bei den „Blues“ noch Kapitän John Terry, nach roter Karte aus dem Halbfinale, gesperrt.
Die Münchner müssen gegen Chelsea aber auf der Hut sein. Unter dem Interimstrainer Roberto di Matteo sind die Londoner wieder zu alter, guter Form aufgelaufen. Von den letzten 16 Spielen wurden lediglich 2 verloren. Der FC Chelsea hat zu alter Kampfstärke zurückgefunden und ist auch taktisch sehr versiert, was die Spiele im Halbfinale gegen Barcelona bewiesen haben. Dennoch sind die Bayern bei den meisten Experten Favorit, weil sie über die insgesamt bessere Mannschaft und die besseren Einzelspieler, wie Ribery und Robben verfügen. Sollten die Bayern das Konterspiel der Engländer unterbinden, sieht es gut mit dem Titelgewinn aus. Wer keine Karte mehr bekommen hat der kann sich online informieren und das nötige Rüstzeug dafür findet man auf wlan-unterwegs.de
