Erfurt (BS-News) – Eine weitere interessante Nachricht ist, dass der Bronzemedaillengewinner mit der Schnellfeuerpistole, Christian Reitz (Raunheim), in diesem Wettkampf den so genannten Minimum Qualification Score (MQS), also die Leistungsmindestanforderung an einer olympischen Wettbewerbsteilnahme, mit 546 Ringen klar erreicht hat.
Florian Schmidt hätte nur einen Ring mehr schießen müssen, dann hätte er in einem Stechen um zwei freie Plätze im Finale gestanden. Der Brandenburger war nach 93, 94 und 95 Ringen gut auf Finalkurs, musste jedoch nach 91 Ringen im vierten und nochmals 91 Zählern im sechsten Durchgang die Konkurrenz passieren lassen.
Starkes DSB-Aufgebot zum Weltcup nach Antalya
in Shanghai (China), an dem nur Paul Titscher (Braunschweig/Foto) im Compoundwettbewerb teilnahm, steht für die deutschen Bogenschützen im olympischen Jahr mit dem Weltcup in Antalya (Türkei) der erste große Vergleich im internationalen Bereich an.
Vom 2. bis 6. Mai werden vor allem die Recurveschützen des DSB beweisen wollen, dass sie sich im Winter gut auf die kommenden Aufgaben vorbereitet haben, die in der Qualifikation für und der Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 im August in London ihren Höhepunkt finden sollen.
DSB-Liegendschützen nicht in Finalnähe
Die beiden Teilnehmer des Deutschen Schützenbundes im Wettbewerb Liegendschießen mit dem Kleinkalibergewehr, Maik Eckhardt (Dortmund/Foto) und Armin Rothmund (Brigachtal), konnten in der einzigen Entscheidung des Tages beim Weltcup in London (Großbritannien) nicht in die Nähe der Finalränge kommen.
Der Routinier aus Dortmund, der bereits vier Mal an Olympischen Spielen teilgenommen hat, erzielte nach dem Vorkampf 588 Ringe. Fünf Neuner in Serie zwei sowie eine Acht im vorletzten Durchgang standen einer weit besseren Platzierung des Westfalen diesmal entgegen. So reichte es am Ende im Gesamtklassement zum 23. Platz. Armin Rothmund kam bei für die Jahreszeit sehr kühlem und regnerischem Wetter mit 581 Ringen auf den 47. Platz.
Olympia-Schießzentrum in London demoliert
Kollektives Versagen der 800 besten Schützen der Welt: Beim Weltcup im neuen Olympia-Schießzentrum in London haben Füchse die Anlagen angeknabbert und konnten ungestraft entkommen. Dies berichtete die BBC.
„Ich bin sicher, dass es mehr als einer ist“, sagte Organisator Peter Underhill dem Sender. Die furchtlosen Stadtfüchse, in London schon fast zur Plage geworden, hätten ausgerechnet in der „Höhle des Löwen“ Kabel angefressen, Mikrofone demoliert und das Podium verschmutzt.
Doppeltrapfinale in London ohne deutsche Beteiligung
In der einzigen Entscheidung des Tages konnte im Doppeltrapwettbewerb beim Weltcup in London (Großbritannien) der einzige Starter des Deutschen Schützenbundes, Andreas Löw (Weinberg/Foto), nicht in die Entscheidung um die Medaillen eingreifen. Der Vizeweltmeister von 2011 in Belgrad (Serbien) belegte mit 128 Treffern den 33. Rang.
Andreas Löw begann mit 41 Treffern im ersten Durchgang, steigerte sich in der anschließenden Serie auf 46 getroffene Scheiben, doch abermals 41 Treffer im abschließenden Durchgang ließen auf dem Schießstand der Royal Artillery Barracks, auf dem in vier Monaten die olympischen Entscheidungen fallen, keine bessere Platzierung zu. Zum Finaleintritt wären 139 Treffer notwendig gewesen.
Tageszeitung „Die Glocke“ sucht den Schützenverein des Jahres
Die Tageszeitung „Die Glocke“ wird im westfälischen Oelde herausgegeben, mit einer Auflage von fast 60.000 Exemplaren erscheint sie in den Kreisen Gütersloh, Warendorf und Soest.
Vom 16. April bis 06. Mai können sich alle Schützenvereine aus dem Verbreitungsgebiet der Zeitung um den Titel „Beliebtester Schützenverein des Jahres 2012“ bewerben.
Die zehn bestplatzierten Vereine kommen in die Finalrunde, die vom 07. bis 10. Mai stattfinden wird. Für die drei Siegervereine dieses Wettbewerbs winken insgesamt 2.500 Euro.
(DSB)
