Auron (Behindertensport-News.de) – Zwar schied er im Slalom vorzeitig aus, jedoch genügte sein Gesamtvorsprung klar. Auch Dietmar Dorn konnte sich bei den sitzenden Herren im letzten Rennen noch Platz zwei in der Gesamtwertung holen; desgleichen Danja Haslacher bei den stehenden Damen. Im Nationencup erreichte Österreich den zweiten Platz.
Platz zwei gab es beim letzten Slalom noch für den Tiroler Roman Rabl.
Markus Salcher hat sich mit seinem Gesamtsieg einen Traum erfüllt, nachdem er diesen Winter bereits im Weltcup der stehenden Herren tolle Erfolge feiern durfte. „Ich freue mich sehr über den Sieg in der Gesamtwertung. Vor allem in diesen Winter hatten wir eine tolle EC-Serie und dann taugt es einem natürlich umso mehr.
Am Ende dieses Winters kann ich durchgehend positiv bilanzieren und hoffe natürlich mich im kommenden Winter weiterhin steigern zu können. Jetzt stehen noch ein paar Materialtests auf dem Programm, auch das neue Skimaterial möchte ich diesen Winter noch testen und dann gibt es einmal eine kurze Pause, schließlich soll man ja als Kärntner seine tolle Heimat auch ab und zu genießen.“, scherzte Markus nach dem Triumph.
Dietmar Dorn über seine zwieten Gesamtplatz „Nach meinem Sieg in der Superkombination war ich schon guter Dinge, dass es klappt, dann habe ich heute leider im Slalom etwas gepatzt, doch am Ende ist es sich noch ausgegangen und ich bin sehr froh darüber. Einfach nur cool!“
Danja Haslacher war ebenfalles überglücklich über ihr Gesamtergebnis. „Für mich ist es sehr toll mit den jungen Hasen noch mit halten zu können. Meine Stärke ist vor allem im Speedbereich, dort kann ich meine Routine voll ausspielen, allerdings gelingt mir auch der Slalom immer besser.“
Manuel Hujara (Nationaltrainer) zum Gesamtergebnis von Österreich. „Da wir diesen Winter eigentlich mit einer sehr kleinen EC-Truppe unterwegs waren sind wir über den zweiten Platz sehr zufrieden. Das zeigt, dass die Burschen immer vorne mitspielen und so haben wir uns nur dem Deutschen Team geschlagen geben müssen. Spannend war es am Ende noch mit den Franzosen und den Russen, doch die haben wir dann noch knapp hinter uns gelassen“, freute sich Trainer Manuel Hujara.
Beim letzten Slalom schaffte es heute auch noch der Tiroler Roman Rabl auf das Podest der sitzenden Herren und platzierte sich hinter dem Deutschen Franz Hanfstingl auf Platz zwei.
(ÖBSV)

