Wien (Behindertensport-News.de) – Ebenfalls mit auf das Podest, auf Platz drei, schaffte es sein Kollege Roman Rabl (mit knapp 2 hundertstel Sekunden vor Thomas Nolte/GER) und komplettierte damit das tolle Ergebnis.
Ein überglücklicher Dorn zu seinem Sieg: „Nach dem Super-G war ich mir nicht so sicher über meine Fahrt, aber ich glaube ich habe doch ziemlich riskiert für meine Verhältnisse. Beim Slalom wusste ich dass wenn ich angase ich gute Karten habe. Es sind sehr harte Verhältnisse, und die liegen mir. Dass es dann jedoch gleich für den Sieg reicht taugt mir natürlich voll. Unsere Trainerin Daniela Mandler hat mir auch einen Traum Slalom aufgesteckt, sodass ich das Optimum rausholen konnte. Nun freue ich mich natürlich auf den Spezialslalom übermorgen umso mehr.“
Rabl zeigte sich dagegen etwas enttäuscht zu seinem dritten Platz: „Nachdem ich im Super-G auf dem zweiten Platz war, hatte ich im Slalom bereits bei Tor vier einen schweren Fehler gehabt, der mich sehr viel gekostet hat. So gesehen war ich schon etwas enttäuscht, denn es wäre viel mehr drinnen gewesen. Aber andererseits bin ich ja noch knapp auf dem Podest geblieben und ich freue mich voll für Didl (Dietmar Dorn) dass er heute gewonnen hat. Der wird im Slalom sicher schwer zu biegen sein, aber ich werde versuchen es trotzdem hin zu kriegen.“
Der halbseitig gelähmte Markus Salcher fuhr beim heutigen Super-G Laufbestzeit, konnte sich im Slalom jedoch leider nicht auf dem Podest halten und fiel auf den 5. Platz zurück. „Heute war der Super-G genial, leider verpasste ich im anschließenden Slalom das Podest. Trotzdem bin ich zufrieden und werde beim morgigen Riesentorlauf nochmal alles geben. Schließlich kann ich dann bereits den Sack zu machen und vorab die Gesamtwertung im Europacup gewinnen.“, so Salcher.
(Austria Skiteam / ÖBSV)

