Köln (Behindertensport-News.de) – Bei einem Sieg gegen Hannover und einer gleichzeitigen Niederlage Jenas gegen Lahn-Dill wäre der Ligaverbleib für die 99ers vier Spieltage vor Schluss bereits endgültig in trockenen Tüchern.
„Für Hannover ist jedes Spiel ein Endspiel um die letzte Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Somit muss man mit einem couragierten Auftritt des Tabellenletzten rechnen und darf ihn auf keinen Fall unterschätzen“, kommentiert Teammanager Sedat Özbicerler die Spielstärke der Hannoveraner. Vergangene Woche zeigte Hannover bereits wie gefährlich das Team sein kann.
Bei einer denkbar knappen Niederlage gegen Trier (87:83) hatten sie bis zur Schlussminuten die Chance auf die Sensation. Überragender Spieler der Hannoveraner an diesem Tag war der Neuzugang aus Zwickau Kai Möller. Er überragte mit 36 Punkten und 12 Rebounds. Nur Dirk Passiwan war an diesem Tag in der Schlussphase das Quäntchen zu viel für die Niedersachsen. Er stellte mit 49 Punkten und 18 Rebounds sogar die überragende Leistung Möllers noch in den Schatten. Das Fazit nach dem Spiel ist dennoch: Hannover lebt noch und die 99ers müssen sich davor hüten, den Gastgeber zu unterschätzen.
Köln wiederrum hatte in der vergangenen Woche eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Gegen Lahn-Dill machte u.a. eine schlechte Trefferquote wie auch zuvor schon gegen Frankfurt einen Sieg unmöglich. Lediglich Jaap Smid konnte seine Leistung in den letzten Spielen konstant abrufen. „Für die Domstädter ist es für das Spiel wichtig, die Niederlage vom letzten Wochenende zu verdrängen und mit einer konzentrierten Leistung und einem guten Teamplay sich weiter zu verbessern. Wenn die 99ers wieder ihren Rhythmus finden können und ähnlich stark spielen wie gegen Thüringen im ersten Spiel des Jahres, dann dürften die Rheinländer in Hannover als Sieger den Platz verlassen.
(Oliver H. Junggeburth)
