Köln (Behindertensport-news.de) – und sind somit aus dem DRS-Pokal ausgeschieden. Somit stehen nun im Halbfinale des DRS-Pokals Zwickau, Lahn-Dill, München und Thüringen.
„Die Frustration darüber, dass unsere Offense nicht lief, ließ uns in ein Loch fallen, woraus wir uns nicht befreien konnten“, kommentierte nach dem Spiel Headcoach Martin Otto nach dem Spiel die Leistung seines Teams. Das erste Viertel begann vielversprechend. Köln befand sich die ersten drei Minuten der Partie mit Zwickau auf Augenhöhe. Doch in der Folgezeit hatte Köln immer mehr Schwierigkeiten in der Defensive gegen starke Zwickauer zu überzeugen. Mit einem 12:4-Lauf konnte Zwickau sich bereits auf 8 Punkte absetzen. Dank eines Dreiers in den letzten Sekunden des ersten Viertels durch Mustafa Korkmaz konnten die 99ers auf 17:22 verkürzen.
Bereits nach den ersten zehn Minuten deutete sich eine Reboundhoheit der Zwickauer an, die sich vor allem bis zur Halbzeit verdeutlichen sollte. Im zweiten Viertel kam dann die Offensive der Kölner ins stocken. Lediglich 11 Wurfversuche in 10 Minuten und eine Trefferquote von unter 50% war zu wenig gegen Zwickauer, die 11 ihrer 16 Versuche ins Ziel brachten. Zudem hatte Zwickau natürlich auch bedingt durch die schwächere Trefferquote der Kölner einen Rebound plus von 21:7.
Der an diesem Tag überragende Joseph Chambers erzielte 17 seiner 27 Punkte in der ersten Halbzeit und war für die Kölner Defense nicht zu stoppen. Köln sah sich zur Halbzeit mit einem 20-Punkte-Rückstand konfrontiert – 28:48 lautete der Spielstand nach der Hälfte der Spielzeit.
Ein 8:2-Lauf Kölns zu Beginn des dritten Viertels ließ auf den Rängen etwas Hoffnung aufkommen, doch konnte Köln nicht den Höhenflug fortsetzen und verlor auch dieses Viertel recht deutlich mit 14:22. Nach dem Sieg gegen Trier am vergangenen Wochenende konnte Köln im Viertelfinale des DRS-Pokals nicht überzeugen. Am Ende eines langen Tages verlor Köln deutlich und verdient mit 94:60. Damit kann sich das Kölner Team nun voll und ganz auf die Liga konzentrieren. Für das Final-Four qualifizierten sich neben Zwickau auch Lahn-Dill, München und das absolute Überraschungsteam des Jahres Thüringen.
(Oliver Junggeburth)

