Köln 99ers bleiben zu Hause ungeschlagen

von cloudmarketing | 15. November 2011 | Rollstuhlsport | 0 Kommentare

Köln (Behindertensport-News.de) – Damit bleiben die 99ers in dieser Saison vor heimischem Publikum ungeschlagen. Dank der Niederlagen von Frankfurt in Zwickau und von Trier zu Hause gegen Thüringen ist der Kampf um die Playoffplätze wieder offen und Köln und München können mit ihren Siegen wieder zu den Playoffplätzen aufschließen.

 

Köln schien bereits im ersten Viertel das Spiel gegen den Aufsteiger aus Hannover im Griff zu haben. Nach einem überzeugenden Auftritt in den ersten zehn Minuten führten sie bereits mit 17:10. Lediglich Tan Caglar hielt Hannover in den ersten Minuten im Spiel, der 8 der 10 Hannoveraner Punkte erzielte. Im Verlauf des zweiten Viertels jedoch konnte Hannover vor allem in der Anfangsphase die tief stehende Kölner Verteidigung mit zwei Dreiern und einigen Mitteldistanzwürfen in Schwierigkeiten bringen und die Partie drehen. 

Köln schwächelte in der Offensive und lag plötzlich zur Halbzeit mit einem Punkt im Rückstand. Bei einem Halbzeitstand von 28:29 konnten sich die vielen Zuschauer in der Sporthalle Bergischer Ring auf einen spannenden zweiten Durchgang freuen.

Vom laustarken Fanclub „TigerRollis“ angefeuert, fanden die 99ers im dritten Viertel wieder einen offensiven Rhythmus und konnten vor allem dank Mustafa Korkmaz und Jaap Smid, die im dritten Viertel zusammen 14 der erzielten 20 Punkte schossen, das Spiel nochmals zu Gunsten der 99ers kippen. Mit einem knappen Vorsprung von 48:44 ging es dann ins Schlussviertel. Nun nahmen die 99ers in der Kombination Becker, Korkmaz, Smid, Bergenthal und Lohmann das Heft in die Hand und konnten mit einem 14:2-Lauf für die Vorentscheidung sorgen. 

Von diesem 16-Punkte-Rückstand konnten sich die Gäste aus Niedersachsen nicht mehr erholen. Vor allem im letzten Abschnitt zeigten die 99ers ein souveränes Spiel sowohl in der Defensive als auch in der Offensive und gewannen damit verdient mit 67:55 gegen starke Aufsteiger. Überragende Akteure auf dem Feld waren Mustafa Korkmaz (21 Punkte, 10 Assists) und der deutsche Nationalspieler Thomas Becker (22 Punkte, 14 Rebounds), die jeweils ein Double-Double erzielen konnten. Auch Jaap Smid spielte von der Bank aus eine tragende Rolle – vor allem in der zweiten Halbzeit als er 5 seiner 6 Würfe verwandeln konnte.

Damit hat Köln – dank der beiden Niederlagen von Frankfurt und Trier – wieder den Kontakt zu den Playoffplätzen hergestellt und können am kommenden Samstag zu Hause gegen Jena einen weiteren Schritt in Richtung Playoffs 2012 machen.

 

(Oliver Junggeburth)