Frechen (Behindertensport-News.de) – Trotz einer eher bescheidenden Vorrunde qualifizierte sich Briese-Baetke ungefährdet für die Direktausscheidung. Im Achtelfinale konnte sie zunächst die amtierende Europameisterin Ludmila Vasilueva aus Russland deutlich in die Schranken weisen und parierte dann im Viertelfinale eindrucksvoll alle Angriff der Chinesin Jing Jing Zhou. Für den Kampf gegen Saysunee (THA) war dann wohl nicht mehr genug Kraft da, denn mit einem so deutlichen Ausgang des Halbfinales hat keiner gerechnet. Die Enttäuschung stand Briese-Baetke auch noch Minuten nach dem Fecht ins Gesicht geschrieben. Die Thailänderin jedoch war am heutigen Tag nicht mehr zu stoppen. Im Finale besiegte sie eindrucksvoll Yui Chong Chan (HKG) mit 15 zu 12 und sicherte sich den Weltmeistertitel. Bronze teilten sich Simone Briese-Baetke und Tetiana Pozniak (UKR).
„Auch wenn es bitter ist, weil wir uns mehr ausgerechnet hatten“, so Cheftrainer Swen Strittmatter „immerhin hat Simone schon am ersten Wettkampftag die erste Medaille für Deutschland geholt.“
Zarife Imeri hingegen kam mit dem großen Druck in Catania nicht zurecht. Gleich zweimal vergab sie nach einer deutlichen Führung in der Vorrunde die Chance auf den Sieg und zog dann in der Direktausscheidung im Kampf gegen Fan aus Hongkong den Kürzeren. Imeri musste sich in der Endabrechnung mit Platz 21 begnügen. Weltmeisterin in der Kategorie A wurde Zsuzsanna Krajnyak (HUN) vor BaiLi Wu (CHN), Bronze teilten sich die Weltranglistenerste Chui Yee Yu (HKG) und Yuliya Efimova (RUS).
Am gestrigen Dienstag stehen die Entscheidungen im Damenflorett und im Herrensäbel an, und auch die Fechter des DFB kämpfen morgen um die ersten Medaillen.
(DBS)
