Wolfsburg (BS-News) – Die Befürchtungen sind bestätigt. Der Kreuzbandriss gilt als medizinisch bestätigt. Der DFB-Mannschaftsarzt Bernd Lasarzewski bestätigte heute, was viele seit gestern abend bereits befürchtet haben. Das Kreuzband bei der aus Tübingen stammenden Mittelsfeldspielerin Kim Kulig ist ab. Bereits in der 3 Minute während der Viertelfinal-Begegnung gegen Japan war Kulig nach einem Kopfball so unglücklich wieder aufgekommen, dass sie sich das Knie verdreht hatte. Noch auf dem Platz liefen bei Kulig die Tränen. Gestützt von den medizinischen Betreuern wurde die 21 Jährige vom Platz gebracht, humpelte in der Halbzeit unter Schmerzen nach draußen. Und kam noch während der zweiten Halbzeit – nach der erfolgten Untersuchung – wieder zurück, um den Kolleginnen moralische Unterstützung zu bieten.
Bei der Kernspin-Untersuchung im Krankenhaus bestätigte sich der Verdacht. Kulig war fix und fertig. Denn die Fußballerin muss mit einem Ausfall von etwa einem halben Jahr rechnen. Eig. war Kulig zu Beginn der aktuellen Saison vom Hamburger SV nach Frankfurt gewechselt. Allerdings muss ihr neuer Verein erst einmal ohne die Mittelfeldstrategin auskommen.Wann die OP am ledierten Knie erfolgt muss erst noch abgeklärt werden. Danach folgt eine umfangreiche Reha, ehe die Spielerin wieder voll einsatzbereit für Verein und Nationalmannschaft ist.
