Berlin (BS-News) – 15,37 Millionen Zuschauer sollen es gewesen sein, die das WM-Auftaktspiel der deutschen Fußballfrauen am Sonntag im Fernsehen verfolgt hatten. Neben den über 7.000 im Berliner Olympiastadion versteht sich. Damit konnte die ARD, die das Spiel übertragen hatte, am Sonntag abend einen Marktanteil von 60,1 Prozent für sich verbuchen. Ein absoluter Spitzenwert. Vorallem, da in der Vergangenheit noch nie so viele Fans ein Frauen-Fußballspiel im Fernsehen angeschaut hatten. Und die WM ist erst los gegangen. Die entscheidenden Spiele ab dem Viertnale stehen erst noch bevor.
Bislang lag das WM-Finale 2003, das Deutschland gegen Schweden für sich entscheiden konnte, mit 10,48 Millionen Zuschauern der Spitzenreiter der Frauen-Fußballspiele.
WM-Organisationschefin Steffi Jones war denn auch überglücklich, als sie diese Zahlen hörte: „Als ich die Zahlengehört habe, dachte ich zunächst, ich hätte mich verhört.“ Mit dieser Zuschauerzahl war die Frauen-Nationalmannschaft sogar beliebter als das Rennen und der Sieg von Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel in Valencia. Diesen sahen nur 6,35 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 38,3 Prozent entsprach.
Das Top-Männerergebnis bei der Heim-WM 2006 gegen Costa Rica, als man 20,06 Millionen Menschen als Zuschauer hatte, konnten die Damen bislang aber noch nicht toppen. Und auch nicht das bisherige „Rekordspiel“ bei der WM in Südafrika, als die Partie Deutschland gegen Australi9en 28,03 Millionen Menschen verfolgten.
